Wir
von STAGECRAFT ENTERTAINMENT haben vier Jahre lang daran gearbeitet
dieses Stück auf die Bühne zu bringen. Das einzige
"Musical" aus Zappas Feder war etwas das wir einfach
produzieren mussten.
Es fing im Jahr 1999 als Schnapsidee an, als Tommi Brem sich
die Studioaufnahme von "Thing-Fish" anhörte.
Ein drei-LP Album das zum einen aus bereits existierendem Material
und zum anderen aus speziell aufgenommenem Studiomaterial zusammengebaut
worden war. Dieses Stück war noch nie in seiner Gesamtheit
aufgeführt worden, ganz zu schweigen von einer Theaterproduktion.
Es dauerte ein volles Jahr bis Tommi und sein kleines Team endlich
die Erlaubnis von Gail Zappa (Witwe des Komponisten und Leiterin
des Zappa Family Trust) erhielten, zwei Szenen aufzuführen.
Nachdem sie auf diese Weise Blut geleckt hatten, beschloss das
"Triumvirat" bestehend aus Daniel Knapp, Wolf E. Rahlfs
und Tommi Brem das Projekt weiter zu treiben, bis sie nach weiteren
3 Jahren endlich die Erlaubnis bekamen, "Thing-Fish"
in ihrer ganz eigenen Adaption im August 2003 in London auf
die Bühne zu bringen.
"An authorized adaptation of Frank Zappa's Thing-Fish"
eröffnete die "Opera Season" des Battersea Arts
Centre. Unter Mithilfe eines 32köpfigen, internationalen
Teams, ein handvoll Sponsoren und den privaten Ersparnissen
von Knapp, Rahlfs und Brem wurde die Produktion in die Realität
umgesetzt. Vier ausverkaufte Vorführungen mit internationalem
Publikum und enorme Presseresonanz machten die Mühen wieder
wett.
2001/2003
HINTERGRUND:
"Thing-Fish"
ist die Satire eines Musicals. Es gibt einige Erzählebenen:
1.) Da sind Harry und Rhonda die sich ein Theaterstück
ansehen gehen. 2.) Da ist der "Evil Prince" der ein
Gift erfand, das manche menschen unheimlich häßlich
gemacht hat. Diese infiltrieren nun das Musicalgeschäft
und führen eben jenes Stück auf, das Harry und Rhonda
sehen. 3.) Da gibt es die Geschichte, wie Harry und Rhonda in
Amerika aufwuchsen und die wird von ihren Kopien aufgeführt.
Das ganze wird noch abgeschmeckt mit Fernsehpredigern, mechanischen
Jesuskindern und einer handvoll Broadway-Zombies.
"Thing-Fish" karrikiert nicht nur ein Musical, sondern
das ganze "drumherum". Die leute die sich so etwas
ansehen, die Schauspieler, die Geschichten, das Wiederkäuen
von Stories und Wiederverwerten von bekannten Strukturen.
Es kommentiert aktuelle gesellschaftliche Trends und vor allem
menschen die sich selbst zu ernst nehmen (Schauspieler, Hinz
und Kunz, Regierungen). Nebenbei ist es verdammt unterhaltsam.
PRESSE:
"Thing-Fish ist ziemlich
fürchterlich, auf fürchterlich unterhaltsame Art und
Weise." (The GUARDIAN, Lyn Gardner)